Das Land Subartu (sumerisch Su-bir4/Subar/Šubur, akkadisch Šubartum/Subartum/ina Šú-ba-ri), assyrisch mât Šubarri) lag nördlich von Babylonien am Tigris. Die Bezeichnung Šubartu findet sich auch in den Amarna-Briefen und als Šbr in Ugarit. Die Sprache wird auf akkadisch als SuKI/SU.BIR4AKI (aus Šubartu) bezeichnet.
Seit dem Ende der Neu-Assyrischen Zeit und besonders in Neubabylonischer Zeit wird Subartu auch als Bezeichnung für Assyrien verwendet (Inschriften von Nabupolassar, Nebukadnezar II. und Nabonid). Noch in der Regierungszeit von Kambyses II. werden subaräische und kimmerische Gefangene erwähnt.
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Bereits Sargon I. soll gegen Subir zu Felde gezogen sein, was, da auch Kampagnen gegen Simurru am Zab belegt sind, nicht völlig auszuschließen ist. Naram-Sin behauptet gar, seine Herrschaft bis Šubartu und den Zedernwald (Amanus) ausgedehnt zu haben. Išbi-Īrra, König von Isin rühmt sich seiner Siege gegen Subartu und Elam. Subaräische Namen sind in Babylon seit der Ur-III-Zeit (Šu-Sîn) belegt, was G. Wilhelm auf Sklavenhandel zurückführt. Hammurabi von Babylon meldet in seinem 30. Regierungsjahr einen Sieg über Šubartum und seine Könige. Aus seiner Zeit werden auch subaräische Sklaven erwähnt. In kassitischer Zeit führte Kurigalzu II. Krieg gegen Subartum.
Als erster assyrischer König soll Aššur-uballit (nach Inschriften von Adad-nîrāri I.) Siege gegen die Subaräer gewonnen haben. Tukulti-Ninurta I. nennt sich dann Eroberer des ausgedehnten Šubaru und der Guti-Länder, Assurhaddon König der Länder von Šubartu, Guti und Hatti.
Der Ausdruck Subartu wurde zuerst 1891 durch P. Jensen verwendet. Arthur Ungnad interpretierte ihn als erster als Völker/Landesname. Arthur Ungnad nahm an, dass die Mitanni aus Subartu stammten und frühe Hethiter waren. Seit 1900 entwickelte er seine Pan-Subaräische Theorie, nach der Subaräer nicht nur die Gründer des assyrischen Reiches waren, sondern im gesamten Gebiet zwischen Anatolien und Ägypten gelebt hatten. In einem Buch von 1936 legte er die These vor, dass die Subaräer die Urbevölkerung des Gebietes zwischen dem Mittelmeer und Persien, Armenien und Mesopotamien waren. Sie seien, wie er den Reliefs von Tell Halaf entnahm brachyzephal und in ihrer Frühzeit die Schöpfer der bemalten Halaf-Keramik ("Buntkeramik"), später der hethitischen Hieroglypheninschriften gewesen. Ihr Zentrum nahm Ungnad am oberen Chabur an.
Speiser, Benno Landsberger und C. J. Gadd wollten Subartu und Hurri (Hurriter) gleichsetzen.
Als Götter von Subartu werden genannt:
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