
Die Umkehrfunktion oder inverse Funktion einer bijektiven Funktion ist die Funktion, die jedem Element der Zielmenge sein eindeutig bestimmtes Urbildelement zuweist. (Bei bijektiven Funktionen hat die Urbildmenge jedes Elements genau ein Element.) Eine Funktion, deren Umkehrfunktion existiert, wird auch als invertierbar bezeichnet.
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Wenn
eine bijektive Funktion ist, dann bezeichnet
die Umkehrfunktion. Dabei ist das −1 nicht mit einer negativen Potenz bezüglich der Multiplikation zu verwechseln; es handelt sich vielmehr um die Umkehrung bezüglich der Hintereinanderausführung (Verkettung) von Funktionen.
Der Funktionswert f −1(y) ist definiert als das (eindeutig bestimmte) x in A, das die Gleichung f(x) = y erfüllt.
die Menge der 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets und sei
. Die Funktion
, die jedem Buchstaben die entsprechende Nummer im Alphabet zuordnet, ist bijektiv und
ist gegeben durch f − 1(n) = „der n-te Buchstabe im Alphabet“.
die Funktion mit f(x) = 3x + 2. Diese ist bijektiv und die Umkehrfunktion ist gegeben durch
die Menge der nichtnegativen reellen Zahlen und
mit f(x) = x2 eine eingeschränkte Quadratfunktion. Dann ist f bijektiv und die Umkehrfunktion
ist gegeben durch
.
mit
gilt f − 1 = f.
eine Bijektion, dann gilt für die Umkehrfunktion:
,
.
.
und
zwei Funktionen mit den Eigenschaften
,
,
und
bijektiv, dann gilt dies auch für die Verkettung
. Die Umkehrfunktion von
ist dann
.
kann ihre eigene Umkehrfunktion sein. Es gilt dann
und man nennt f eine Involution.
eine Bijektion, wobei A und B Teilmengen von
sind, dann entsteht der Graph der Umkehrfunktion, indem man den Graph von f an der Diagonalen y = x spiegelt.
differenzierbar,
und y: = f(x), dann gilt die folgende Umkehrregel:
.Ist
eine Funktion und gelingt es, die Gleichung y = f(x) durch Äquivalenzumformung in die Form x = g(y) zu bringen, also äquivalent nach x aufzulösen (wobei
,
und
gilt), dann ist f als bijektiv nachgewiesen und die Umkehrfunktion von f (nämlich g) bestimmt.
Beispiele:
mit f(x) = 2x − 1. Die folgenden Gleichungen sind äquivalent:

. Da es üblich ist, das Argument mit x zu bezeichnen, schreibt man auch:
.
mit
. Die folgenden Gleichungen sind äquivalent (man beachte, dass x > 0 gilt):





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