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| Basisdaten | |
| Emirat: | Umm al-Qaiwain |
| Geografische Lage: | 25° 33' N, 55° 33' O Koordinaten: 25° 33' N, 55° 33' O |
| Einwohner: | 68.000 (2006) |
| Fläche: | 777 km² |
| Bevölkerungsdichte: | 87,5 Einwohner je km² |
| Zeitzone: | UTC +4 Std. |
| Postleitzahl: | nicht in Gebrauch |
| Vorwahl: | +971 6 |
Umm al-Qaiwain, oft als Umschrift der dialektalen Aussprache auch Umm al-Quwain oder Umm al-Qiwain geschrieben (arabisch أم القيوين, „Mutter zweier Kräfte“), ist ein Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate.
Das Emirat liegt im Norden des Landes zwischen Adschman-Stadt und Ra's al-Chaima-Stadt. Das Territorium besteht aus einem zusammenhängenden Stück und nicht wie fünf der sieben Emirate aus verschiedenen Teilterritorien.
Am 2. Dezember 1971 entließ Großbritannien die ehemaligen Trucial States, zu denen auch Umm al-Qaiwain gehörte, in die Unabhängigkeit. Unter Führung von Abu Dhabi wurden die Vereinigten Arabischen Emirate aus den ehemaligen Trucial States Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Adschman, Umm al-Qaiwain und Fudschaira gegründet. Am 10. Februar 1972 trat dann auch Ra's al-Chaima als siebter und letzter ehemaliger Trucial State der Föderation bei.
Seit 1981 ist Scheich Raschid ibn Ahmad al-Mu'alla (شيخ راشد بن أحمد المعلا) Emir des Landes. Er folgte seinem Vater Ahmad II. als Emir nach.
Das Emirat hat etwa 66.000 Einwohner (Schätzung 2006) und ist damit das Emirat mit der geringsten Bevölkerung aller sieben Emirate. Es umfasst etwa 777 km², das sind etwa 1% des Territoriums der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
Traditionell lebte das Emirat vom Fischfang, Bootsbau (Dhaus) und von der in der Oase Faladsch al-Mulla betriebenen Dattelkultur. 50 km südlich von der Stadt Umm al-Qaiwain liegt Faladsch al-Mu'alla, wo sich die Landwirtschaft des Emirats konzentriert. Heute ist der Tourismus ein weiterer Wirtschaftszweig. Attraktionen sind dabei das 'Dreamland, der weltgrößte Aquapark, und eine zum Naturschutzgebiet erklärte, etwa einen Kilometer vor Umm al-Qaiwain-Stadt gelegene Insel.
Die Stadt Umm al-Qaiwain liegt entlang einer Bucht, die von Inseln auf beiden Seiten umsäumt ist. Diese Bucht, die Chaur al-Baida genannt wird, ermöglicht neben der Vogelbeobachtung auch die besten Sportsegelmöglichkeiten in den VAE. In der Stadt gibt es sieben Festungen, von denen eine renoviert wurde und heute ein Museum beherbergt.
Die Regierung des kleinen Emirats hat den Plan entwickeln lassen, eine völlig neue Stadt nach dem Vorbild der Stadtteilgründungen in Dubai zu bauen. Die Ideenskizze sieht vor, auf einer Fläche von 20,5 Quadratkilometern im Bereich der weitgehend noch unbebauten stark gegeliederten Mangrovenküste östlich der Altstadt eine Urbanisation zu errichten. An Details wurden bisher genannt: ca. 1000 Gebäude für 300.000 bis 500.000 Einwohner.
Im Juli 2005 wurde zwischen der Regierung des Emirats und dem Projektentwickler Tameer der Vertrag geschlossen, als kalkulierte Projektsumme sind 8,16 Milliarden USD veranschlagt. Inzwischen ist das Projekt ins Stocken geraten: Tameer behauptet, daß für den zu erwartenden großen Bedarf an Wasser und Elektrizität die Mengen nicht zur Verfügung stünden. Das Emirat hält dagegen und verweist auf den Vertrag, nach dem diese Fragen vom Projektnehmer zu lösen seien. Der Auftraggeber wirft dem Projektnehmer vor, durch „Laxheit die vertraglichen Verpflichtungen verletzt“ zu haben und erklärt im Juni 2008, das Projekt Salam City sei nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben.
Adschman | Abu Dhabi | Dubai | Fudschaira | Ra's al-Chaima | Schardscha | Umm al-Qaiwain
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