
Bis heute wird der Begriff Umweltinformationssystem (UIS) höchst unterschiedlich definiert. Seit Mitte der 70er Jahre wurden zunächst überbetriebliche Einrichtungen der Landes- und Bundesbehörden zum computergestützten Umweltmonitoring als UIS bezeichnet.
Heute werden damit meist Datenbanken bzw. Computerprogramme bezeichnet die zum Verwalten, Erfassen und Verarbeiten von Umweltdaten dienen. Dabei nutzt man auch in großem Umfang Geoinformationssysteme (GIS).
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Seine großmaßstäbigen (detailreichen) Basisdaten kommen aus Landinformationssystemen und anderen raumbezogenen Primärdaten (z. B. Kataster und Umweltschutz, Messungen und Analysen von Boden, Wasser und Luft, Testbäume, Geologie usw). Sie bestehen wie in anderen Systemen aus Geometrie- und Sachdaten (Attribute).
Die kleinmaßstäbigen Daten sind meist aggregiert, klassifiziert oder stammen aus Statistiken, stellen also Sekundärdaten dar:
Umweltinformationssysteme lassen sich in Betriebliche Umweltinformationssysteme (BUIS), umweltbezogene Instrumente des Strategischen Managements (USM) und Umweltbezogene Entscheidungsunterstützungssysteme (UEUS) einteilen.
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| BUIS | USM | UEUS |
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