
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Unterallgäu | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Memmingerberg | |
| Höhe: | 615 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,02 km² | |
| Einwohner: | 1064 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87781 | |
| Vorwahl: | 08393 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 78 205 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Benninger Str. 3 87766 Memmingerberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Botzenhart (FW) | |
| Lage der Gemeinde Ungerhausen im Landkreis Unterallgäu | ||
Ungerhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg.
Inhaltsverzeichnis |
Ungerhausen liegt ca. 8 km östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.
Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Ungerhausen. Der Ungerhauser Wald bildet ein gemeindefreies Gebiet und gehört daher nicht zur Gemeinde.
Ungerhausen ist aus einem Maierhof entstanden; die ersten Häuser wurden am Hungerbach erbaut. Es sollen etwa fünfzehn Gebäude gewesen sein, dazu eine gotische Kirche, deren Chor aus dem 15. Jahrhundert heute noch als St.-Johann-Kapelle etwa 500 m südwestlich vom Dorf auf freiem Feld steht.
972 ist das Dorf erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen Husen. Gesichertes Quellenmaterial für die Besitzverhältnisse in Ungerhausen bieten aber erst die Urkunden des 14. Jahrhunderts, die eine planmäßige Erwerbspolitik des Memminger Spitals erkennen lassen. 1430 erwarb das Oberhospital das Vogtrecht aus dem Zehnten und dem Widdum. Zwischen 1415 und 1466 hat sich auch das Kloster Ottobeuren in Ungerhausen festgesetzt. Vorübergehend war die Reichsstadt Memmingen Herrschaftsinhaber des Dorfes, das 1503 für fast ein Jahrhundert in den Besitz der Patrizierfamilie Vöhlin überging. 1594 erwarb Ottobeuren das Dorf Ungerhausen mit allen niedergerichtlichen Rechten um 55 200 Gulden.
Etwa zwei Dutzend bäuerliche Anwesen des Dorfes bestehen seit etwa 1600, mehrere seit dem 17./18. Jahrhundert. Die alte Pfarrkirche St. Johann Baptist wurde 1733 bis auf den spätmittelalterlichen Chor abgerissen. Die Grundsteinlegung zum Neubau nach dem Plan von Simpert Kraemer erfolgte 1734. Vier Jahre später wurde die Kirche eingeweiht. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 724, 1987 dann 954 und im Jahr 2000 1.032 Einwohner gezählt.
Erster Bürgermeister ist Michael Botzenhart (FW), der zweite Bürgermeister heißt Klaus Thiel.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 514 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 91 T€.
Beschreibung: Über silbernem Schildfuß, darin ein mit drei silbernen Großbuchstaben P belegter schwarzer Balken, gespalten von Rot und Schwarz, vorne ein halber golden bewehrter silberner Adler am Spalt, hinten eine goldene Rosette. Der Balken mit den Buchstaben/Zeichen ist das Familienwappen der Vöhlin.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 122 und im Bereich Handel und Verkehr 41 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 374. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 23 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 535 ha, davon waren 192 ha Ackerfläche und 344 ha Dauergrünfläche.
Zur Zeit wird ein neues Gewerbegebiet an der Anschlussstelle zur Bundesautobahn A 96 erschlossen.
Der Ort liegt an der Bahnlinie Lindau-München und der fertig gestellten BAB A 96.
Es gibt einen Kindergärten mit 50 Kindergartenplätze mit 47 Kindern (Stand: 1999). Weiterhin gibt es eine Grundschule mit 2 Klassen.
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