
Der Strichcode Universal Product Code, kurz UPC, wurde 1973 in den USA eingeführt. Durch ihn erhalten Produkte einen Nummerncode, den Barcodescanner berührungslos auslesen.
Drei Jahre später folgte die European Article Number (EAN). Die EAN ist kompatibel zum Universal Product Code, kodiert aber ein Zeichen mehr. In den USA und Canada bleibt der UPC zur Zeit noch die einzige Verschlüsselung, die vom gesamten Markt akzeptiert wird. Stellt man dem UPC eine führende Null voran, kann die Zahlenkette als gültiger 13-stelliger EAN benutzt werden. Viele international tätige Firmen benutzen deshalb im Konsumgüterbereich nur den UPC code.
Über die ersten sechs Stellen des UPC A Code (auch GTIN 12 genannt) kann man ein Produkt eindeutig einem Hersteller oder Händler zuordnen. Die Stellen 7 bis 11 kann der Besitzer des Nummernkreises auf seine Produkte verteilen. Die 12. Stelle ist eine Prüfziffer, die nach Modulo 10 mit der Gewichtung 3 berechnet wird.
Firmen können UPC Nummernkreise beim Uniform Code Council gegen Gebühr erwerben.
Die Kodierung der Zahlen läuft wie folgt: Jede Zahl wird mittels sieben Bit repräsentiert. Diese sind so kodiert, dass je zwei Striche und zwei (unterschiedlich breite) Leerzeichen eine Ziffer darstellen. In der Folgenden Tabelle ist dies aufgeschlüsselt.
| Digit | Pattern | Digit | Pattern |
|---|---|---|---|
| 0 | 0001101 | 5 | 0110001 |
| 1 | 0011001 | 6 | 0101111 |
| 2 | 0010011 | 7 | 0111011 |
| 3 | 0111101 | 8 | 0110111 |
| 4 | 0100011 | 9 | 0001011 |
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