Universität Koblenz-Landau


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Universität Koblenz-Landau
Logo
Gründung 1990
Ort Koblenz und Landau
Bundesland Rheinland-Pfalz
Staat Deutschland
Leitung Roman Heiligenthal
Studenten 12.569 (WS 2007/08) [1]
Website www.uni-koblenz-landau.de

Die 1990 gegründete Universität Koblenz-Landau ist eine der jüngsten Universitäten in Deutschland. Die Universität hat insgesamt 12.569 Studierende (Stand WS 2007/08), davon 6.257 in Koblenz (Stadtteil Metternich) und 6.312 in Landau in der Pfalz.[2]

Bundesweit einmalig ist die Struktur mit zwei ca. 150 km voneinander entfernten Abteilungen und einem gemeinsamen Präsidialamt in Mainz. Die Trennung der beiden Abteilungen und die Gründung zweier selbstständiger Universitäten wurden 2004 in Politik und Presse diskutiert.

Momentan (Stand: Sommersemester 2008) besteht die kollegiale Hochschulleitung aus:

  • Präsident: Prof. Dr. Roman Heiligenthal;
  • Vizepräsident für Forschung: Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert (Koblenz);
  • Vizepräsident für Lehre und Studium: Prof. Dr. Eckard Friedrich (Landau);
  • Kanzlerin: Simone Mertel-Scherer

Die Amtszeit des Vizepräsidenten Liebert endet am 19. November 2008, die des Vizepräsidenten Friedrich am 31. März 2009. Als Nachfolger bereits gewählt wurden am Campus Koblenz Prof. Dr. Peter Ullrich, und am Campus Landau Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Struktur

Blick auf den Campus Koblenz
Universitätsbibliothek Koblenz

Die Universität Koblenz-Landau ist aus den verbleibenden Abteilungen der 1969 gegründeten Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) hervorgegangen, die Abteilungen Mainz und Worms waren bereits vorher aufgelöst worden. Die beiden Abteilungen haben je vier Fachbereiche, die in Koblenz beginnend für beide Abteilungen durchgehend gezählt werden:

Koblenz: Fachbereich 1: Bildungswissenschaften, Fachbereich 2: Philologie / Kulturwissenschaften, Fachbereich 3: Mathematik / Naturwissenschaften, Fachbereich 4: Informatik

Landau: Fachbereich 5: Erziehungswissenschaften, Fachbereich 6: Kultur- und Sozialwissenschaften, Fachbereich 7: Natur- und Umweltwissenschaften, Fachbereich 8: Psychologie

Die FB 1 bis 3 und 5 bis 7 sind dabei jeweils ähnlich aufgebaut, setzen aber eigene Schwerpunkte in Forschung und Lehre. Trotzdem ähnelt die Struktur der Universität immer noch in vielen Punkten der einer Pädagogischen Hochschule, was sich auch in der Personalstruktur der Fachbereiche und Institute niederschlägt. Jedoch hat in dieser Beziehung in den letzten Jahren ein deutlich bemerkbarer Strukturwandel eingesetzt. Zur Zeit studieren ca. 62 % der Studierenden der Universität Lehramtsstudiengänge. Wegen der günstigen Einstellungsprognosen in diesem Bereich hat die Zahl der Studierenden in den letzten Semestern stark zugenommen (Bsp. Landau SS 2001: ca. 4100 Studierende, SS 2006: ca. 5200 Studierende).

Bei Ausschachtungsarbeiten für den Neubau eines Zentralgebäudes der Universität Koblenz-Landau wurde am 20. Mai 1999 eine britische 1850 kg schwere Fliegerbombe gefunden. Dies war der größte Bombenfund nach dem Zweiten Weltkrieg in Koblenz und führte bei der Entschärfung zur größten Evakuierungsaktion der Bevölkerung.[1] Nach dem Umzug der Universität vom Koblenzer Stadtteil Oberwerth in den Stadtteil Metternich im Jahr 2002 besitzt sie in Koblenz einen der neuesten Campus in Deutschland. In Landau konnten 2004 neue Gebäude zusätzlich zum alten Campus in Betrieb genommen werden.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Studiengänge

Bachelor- und Masterstudiengänge (Koblenz)

  • Anglistik und Medienmanagement
  • Computervisualistik
  • Ecological Impact Assessment
  • Informatik
  • Informationsmanagement
  • Wirtschaftsinformatik

Lehramtsstudiengänge (Koblenz und Landau)

  • Grund-und Hauptschule
  • Förderschule (Landau)
  • Realschule
  • Gymnasium

Seit dem Wintersemester 2007/08 werden diese Studiengänge umstrukturiert und schließen mit dem akademischen Grad Bachelor of Education bzw. Master of Education ab.

Diplomstudiengänge

  • Erziehungswissenschaft (Koblenz und Landau)
  • Informatik (Koblenz, auslaufend)
  • Psychologie (Landau)
  • Sozialwissenschaften (Landau)
  • Umweltwissenschaften (Landau)

Magisterstudiengänge (Landau)

  • Anglistik
  • Theologie (rk./ev.)
  • Germanistik
  • Musikwissenschaft
  • Philosophie
  • Politikwissenschaft
  • Psychologie
  • Romanistik
  • Sprechwissenschaft

Ausbildungsgang (Koblenz)

für Musikschullehrer und selbstständige Musiklehrer

Zusatzstudiengänge

Liste der Studienfächer und Kombinationsmöglichkeiten:[3]

Bekannte Professoren

Studentische Projekte am Campus Landau

Amnesty International; Campus Radau (Uni-Radio); Objektiv (filmische Dokumentationen); Umweltgruppe; Uni-Kino; Sommercafé; Hochschulsport [4]

Koblenzer Literaturpreis

Im Jahr 2000 stiftete das Institut für Germanistik der Universität Koblenz gemeinsam mit dem Freundeskreis der Universität und dem Theater der Stadt Koblenz den Koblenzer Literaturpreis.

Publikationen

  • Fachberichte Informatik (ISSN 1860-4471, bis 2006) [5]
  • Arbeitsberichte Informatik (ISSN (Print) 1864-0346, ISSN (Online) 1864-0850, ab 2007) [6]
  • Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft [7]

Siehe auch

Weblinks

Quellen

  1. http://www.uni-koblenz.de/~organ/neubau/info-1999-05-bombe.html

Koordinaten: 50º 21' 49" N, 7º 33' 33" E(Campus Koblenz) Koordinaten: 49° 12' 16" N, 8° 06' 31" O(Campus Landau)







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