Universität der Bundeswehr München


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Universität der Bundeswehr München
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Gründung 1973
Ort Neubiberg
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Präsidentin Univ.-Prof. Dr. Merith Niehuss
Studenten ca. 3.700 (September 2007)
Mitarbeiter 1125
davon Professoren 187
Website www.unibw.de

Die Universität der Bundeswehr München (UniBwM) wurde, auf Bestreben des damaligen Bundesministers für Verteidigung Helmut Schmidt, im Jahre 1973 unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihres Offiziernachwuchses eingerichtet hat, siehe auch Universitäten der Bundeswehr.

Sie steht im Allgemeinen Offizieren und Offizieranwärtern der Bundeswehr zur Verfügung. Jedoch gibt es seit Anbeginn des Lehrbetriebs Kooperationsabkommen mit befreundeten Staaten, die derzeit rund 150 ausgewählte Offiziere am Campus in Neubiberg studieren lassen. Auch sind seit 2002 eine geringe Anzahl ziviler Studenten (derzeit rund 50) an der Universität zu finden, diese werden durch ihren zukünftigen Arbeitgeber, meist große Unternehmen aus Industrie und Versicherungswirtschaft, finanziert.

Von den 3.700 Studenten sind momentan rund 10 Prozent Frauen.

Der an der UniBwM erworbene akademische Titel ist zivil anerkannt, da das Studium nach den Regelungen des Bayerischen Hochschulgesetzes stattfindet. Jedoch ist das Studium in Trimestern, statt in Semestern gegliedert, um die zeitlichen Vorgaben der Bundeswehr zu erfüllen und das Erreichen eines Bachelor-Abschlusses nach regelmäßig drei Jahren bzw. des Master-Abschlusses im Intensivstudium für besonders leistungsfähige Studenten nach regelmäßig vier Jahren zu ermöglichen. Seit dem Herbsttrimester 2007 sind fast alle Studiengänge auf Bachelor oder Master umgestellt. Beim Intensivstudium überlappt sich der Bachelor in der Endphase bereits mit Modulen aus dem Master-Studium. Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Universität das Habilitations- und Promotionsrecht besitzt und hier hauptsächlich externen wissenschaftlichen Nachwuchs ausbildet. Die akademisch besten militärischen Studienabsolventen können allerdings das Angebot erhalten, nach zwei bis drei Jahren Dienst in der Truppe als wissenschaftlicher Mitarbeiter zeitweise an die Universität zurückzukehren.

Universitätsbibliothek, Hauptgebäude

Inhaltsverzeichnis

Fakultäten

  • Universitärer Bereich

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wird von den Fakultäten für Informatik und WOW gemeinsam angeboten.

  • Fachhochschulbereich
  • Fakultät für Betriebswirtschaft (BW)
  • Fakultät für Elektrotechnik und Technische Informatik (ETTI)
  • Fakultät für Maschinenbau (MB)

Bisherige Präsidenten der UniBw München

  • 1973–1974 Oberst i.G. Wachter (komm.)
  • 1974–1982 Engerth
  • 1982–1990 Wienecke
  • 1990–1993 Jürgen von Kruedener
  • 1993–1994 Rudolf Avenhaus (komm.)
  • 1994–2005 Hans Georg Lößl
  • seit 2005 Merith Niehuss

Forschung

Die Universität ist vornehmlich auf die Ausbildung der Offiziere und Offizieranwärter der Bundeswehr ausgerichtet, führt jedoch wie andere Hochschulen auch Forschung durch und steht hier im Wettbewerb zu anderen Universitäten. Forschungsgelder werden neben staatlichen Stellen (z.B. Bundesministerium für Verteidigung ca. 20 Prozent, Bundesministerium für Bildung und Forschung 13 Prozent) auch aus der Industrie (24 Prozent) oder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewonnen. 2002 bis 2006 betrug das Drittmittelaufkommen 41,4 Mio. Euro. Bekannte Forschungs- und Arbeitsbereiche der Universität sind beispielsweise die Beteiligung an der Entwicklung des Geopositionssystems Galileo oder die Entwicklung selbstfahrender Autos. Die Universität der Bundeswehr München ist an den Exzellenzclustern Cognition for Technical Systems und Munich-Centre for Advanced Photonics beteiligt. Die Universität richtet auch regelmäßig wissenschaftliche Fachtagungen, Kongresse und Messen aus.

Sonstiges

Hans Orterer, der Chef des Luftwaffenmusikkorps 1, komponierte im Jahre 1999 für Universität auf deren Bitten einen eigenen Truppenmarsch mit dem Titel Alma Mater.

Siehe auch

Weblinks

Koordinaten: 48.08032° N, 11.63813° O







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