Eine Universitätsstadt ist eine Stadt, die Sitz mindestens einer Universität ist. Der Titel Universitätsstadt darf von allen Städten, die eine solche besitzen, geführt werden.
Bei vielen Großstädten ist er seltener von Bedeutung, da diese oft auch andere und aussagekräftigere Titel besitzen. So ist beispielsweise Berlin vorrangig Bundeshauptstadt, München Landeshauptstadt oder Hamburg Hansestadt. Gleichwohl gibt es auch unter den Großstädten einige, die aus Traditionsgründen auf ihren Status als Universitätsstadt verweisen, etwa Göttingen oder Heidelberg. Insbesondere für kleinere Städte aber ist der Titel meist wichtig. So wird er bei den kleineren Universitätsstädten oft auf dem Ortseingangsschild und auf Briefköpfen verwendet. Außerdem gibt es noch Titel wie Hochschulstadt oder Fachhochschulstadt für Städte die Hochschulen bzw. Fachhochschulen besitzen.
In der Schweiz und in Österreich wird Universitätsstadt nicht als offizieller Titel verwendet und findet sich daher z.B. auch nicht auf Ortstafeln; der Begriff ist gleichwohl bekannt und wird gelegentlich benutzt, wenn in einem Text auf den Status einer Stadt als Universitätsstandort hingewiesen werden soll.
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Besonders typische deutsche Universitätsstädte sind (in Klammern Studierendenanteil):
In Österreich gibt es sieben Universitätsstädte (davon einige "multipel", im Falle Wiens etwa 9 verschiedene Universitäten):
Neben den Großstädten Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne verfügen in der Schweiz auch die kleineren Städte Freiburg im Üechtland, Lugano, Mendrisio, Luzern, Neuenburg und St. Gallen über eine Universität und werden durch den resultierenden hohen Anteil an Studenten (beispielsweise zählt die Universität Freiburg (Schweiz) ca. 10.000 Studierende bei ca. 33.000 Einwohnern) teilweise besonders stark mit dieser assoziiert.
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