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Unterstützungsfeuer ist ein taktischer Beschuss der gegnerischen Stellungen mit schweren Waffen, wobei es weniger darauf ankommt, den Gegner direkt zu treffen, als ihn in seiner Deckung zu halten. Damit werden gegnerische Operationen unterbunden oder zumindest behindert, und eigene Aktionen wie Angriffe oder Rettung von Verwundeten werden ermöglicht.
Der Begriff Feuerschutz wird in diesem Zusammenhang meist bei Verwendung leichter Waffen benutzt.
Unterstützungsfeuer kann von MG-Stellungen, Artillerie oder sogar aus der Luft mittels Kampfflugzeugen gegeben werden. Auch ein Beschuss von Kriegsschiffen her ist möglich. Besonders bei Artilleriefeuer, Luft- und Seeunterstützung ist es wichtig, dass der Standort (Koordinaten) der zu beschießenden Stellungen genau ermittelt wird, damit das Feuer ins Ziel geht und nicht eigene Stellungen gefährdet.
In der Bundeswehr wird zudem (im infanteristischen Bereich) zwischen "Feuerschutz" und "Deckungsfeuer" unterschieden. "Feuerschutz" bedeutet hierbei, dass die feindliche Stellung beobachtet wird (während eigene Truppenbewegungen laufen) und erst bei beobachteter feindlicher Aktivität gezielt das Feuer eröffnet wird. "Deckungsfeuer" hingegen bedeutet einen sofortigen, durchgehenden (für die Dauer eigener Bewegung) Beschuss der feindlichen Stellung ohne Bezug auf tatsächliche Feindaktivität, um den Gegner in Deckung zu zwingen.
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