
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Neu-Ulm | |
| Höhe: | 499 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,63 km² | |
| Einwohner: | 13.075 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 553 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89269 | |
| Vorwahlen: | 07306 / 07307 (Illerzell) | |
| Kfz-Kennzeichen: | NU | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 75 162 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hettstedter Platz 1 89269 Vöhringen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Janson (parteilos) | |
Vöhringen ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Vöhringen liegt zirka 18 Kilometer südlich von Ulm und 40 Kilometer nördlich von Memmingen an der Iller. Sie gehört der Region Donau-Iller in Mittelschwaben an.
Vöhringen grenzt im Norden an die Stadt Senden, im Osten an die Stadt Weißenhorn, im Süden an die Gemeinde Bellenberg und im Westen an die baden-württembergische Gemeinde Illerrieden.
Zum Stadtgebiet Vöhringen gehören die drei Stadtteile Illerzell, Illerberg und Thal.
Vöhringen dürfte bereits im 5./6. Jahrhundert entstanden sein, als die Alemannen von der Donau her die schwäbischen Flusstäler besiedelten. „Veringen“, wie es im 12. Jahrhundert mehrfach namentlich auftauchte, wechselte im 15. Jahrhundert mehrmals seinen Besitzer und wurde schließlich 1756 durch Kurfürst Max Joseph von Bayern früher als die Nachbarorte bayerisch.
Die entscheidende Wende setzte für Vöhringen 1864 im Zeichen der Industrialisierung ein, als der Fabrikbesitzer Philipp Jakob Wieland das örtliche Mühlgut mit Fabrikgelände und der dazugehörigen Wasserkraft käuflich erwarb. Noch heute prägen die Wieland-Werke als weltweit bekanntes Unternehmen das Vöhringer Ortsbild.
Vöhringen wurde mit seinen zu diesem Zeitpunkt bereits eingemeindeten Ortsteilen Illerberg, Illerzell und Thal am 25. Juni 1977 zur Stadt erhoben.
Die früher selbständige Gemeinde und jetziger Stadtteil Illerzell mit über 1.300 Einwohnern liegt rund drei Kilometer nordwestlich von Vöhringen in der Illertalebene. Die Eingemeindung nach Vöhringen erfolgte zum 1. Juli 1972.
Illerberg mit über 1.700 und Thal mit rund 600 Einwohnern liegen rund zwei Kilometer östlich von Vöhringen und sind in ihren Dorfkernen noch von der Landwirtschaft geprägt. Sie sind über Jahrzehnte zu einer Siedlungseinheit zusammengewachsen. Illerberg verfügt über einen unmittelbaren Autobahnanschluss an die A 7 Würzburg–Kempten. Die ehemals selbständigen Gemeinden Illerberg und Thal wurden am 22. November 1970 zusammengeführt und am 1. Januar 1976 nach Vöhringen eingemeindet.
| CSU | SPD | Freie Wähler | Grüne | Parteilose | Gesamt | |
| 2002 | 11 | 7 | 4 | 1 | 1 | 24 Sitze |
| 2008 | 10 | 7 | 6 | 1 | - | 24 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Das 1993 eröffnete Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus, benannt nach dem Ehrenbürger der Stadt Vöhringen und Vorstandsvorsitzenden der Wieland-Werke AG, bildet den gesellschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt in der Stadt und im gesamten Umland. Die Räumlichkeiten werden rege und vielfältig von Vereinen, Verbänden und Kunst- und Kulturschaffenden aller Art genutzt. Der große Saal bietet mit seinen rund 600 Plätzen ein anspruchsvolles Forum für zahlreiche Veranstaltungen, wie Tagungen, Konzert- und Theateraufführungen, aber auch Hochzeiten und dergleichen.
Der größte Verein in Vöhringen ist der Sportclub Vöhringen 1893 e. V. mit ca. 3.000 Mitgliedern, verteilt auf 19 Abteilungen.
Der Sportverein Illerzell 1929 e. V. ist mit 550 Mitgliedern der größte Verein in Illerzell. Der SVI bietet neben Fußball viele Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen.
Der SSV Illerberg/Thal besteht unter anderem aus den Abteilungen Fußball, Gymnastik, Ski, Tennis und Sportkegeln. Die Sportkegelabteilung „Alle Neune Thal“ ist der mitgliederstärkste Kegelclub der Region und hat derzeit zehn Mannschaften im Spielbetrieb gemeldet, sowie drei weitere Jugendmannschaften. Die männliche A-Jugendmannschaft spielt in der höchsten deutschen Jugendliga, der "Bayernliga", womit sie die einzige Mannschaft aus Schwaben sind.
Vöhringen verfügt über einen Anschluss an die A 7 Ulm-Memmingen. Der zur Staatsstraße heruntergestufte Teil der B 19 Ulm–Memmingen–Kempten führt durch die Stadt. Weiter gibt es einen Bahnhof an der Hauptstrecke Ulm–Oberstdorf (Illertalbahn).
Die Stadt Vöhringen verfügt mit ihren zugehörigen Ortsteilen über drei Grundschulen, einer Hauptschule und Realschule und ein Gymnasium. Außerdem werden diverse Kurse der Volkshochschule angeboten und eine Musikschule ist ebenfalls vorhanden.
Altenstadt | Bellenberg | Buch | Elchingen | Holzheim | Illertissen | Kellmünz a.d.Iller | Nersingen | Neu-Ulm | Oberroth | Osterberg | Pfaffenhofen a.d.Roth | Roggenburg | Senden | Unterroth | Vöhringen | Weißenhorn
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