Voralpenland


Kolomannsberg (Salzkammergut), Nördlicher Vorberg der Alpen, Blick nach Norden ins Alpenvorland, bei guter Fernsicht wäre der Böhmerwald nördlich der Donau am Horizont sichtbar
Kolomannsberg (Salzkammergut), Nördlicher Vorberg der Alpen, Blick nach Norden ins Alpenvorland, bei guter Fernsicht wäre der Böhmerwald nördlich der Donau am Horizont sichtbar
Pays de Gavot (Haute-Savoie), Blick über den Genfersee im Nebel, im Hintergrund der Jura
Pays de Gavot (Haute-Savoie), Blick über den Genfersee im Nebel, im Hintergrund der Jura

Voralpenland bezeichnet in der Regionalgeographie die Gebiete rund um die – kulturell, klimatisch oder wirtschaftlich – alpin geprägte Kernzone der Alpen, die nicht zu den Regionen der nördlichen und westlichen Mittelgebirge oder zu den Ebenen Pannoniens oder des Po gehören.

In häufigster Anwendung bezieht er sich unspezifisch auf die Gebiete zwischen dem Bogen Genfersee, Bodensee und der Donau bis nach Linz.

Unter allgemeinen Gesichtspunkten sind die Begriffe Voralpenland und Alpenvorland in etwa dasselbe. Der Begriff „Voralpenland“ wird aber insofern in der Fachliteratur mit Vorsicht verwendet, weil er sich nicht gegen einige spezifischere Begriffe absetzt:

  • allgemein die Voralpen, veraltet Niederalpen als die Vorberge der Alpen, die subalpinen mittelgebirgsähnlichen Höhenzüge am Alpenrand, und die dazwischenliegenden Talebenen, gegenüber dem flachen bis sanftwelligen, teils von alten Moränen durchzogenen Alpenvorland, das sich bis an die Donau zieht
  • die voralpine Zone und die Randalpen-Zone als klimatologischer Begriff

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