| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Greiz | |
| Höhe: | 216 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,45 km² | |
| Einwohner: | 3160 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 162 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 07570 | |
| Vorwahl: | 036603 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 084 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Poststraße 8 07570 Wünschendorf/Elster |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jens Auer (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Wünschendorf/Elster im Landkreis Greiz | ||
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Wünschendorf/Elster ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Greiz.
Inhaltsverzeichnis |
Wünschendorf liegt südlich von Gera im Landkreis Greiz, an der Weißen Elster und markiert den südlichsten Ausdehnungspunkt der Elstereiszeit und gilt als die Pforte zum oberen Elstertal zwischen Wünschendorf und Greiz.
Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Berga/Elster, Crimla, Endschütz, Teichwitz, die Stadt Weida und Zedlitz im Landkreis Greiz sowie die kreisfreie Stadt Gera.
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Veitsberg, Mildenfurth, Cronschwitz, Zschorta, Zossen, Meilitz, Untitz, Pösneck, Mosen und Wünschendorf.
Der Ort und die Pfarrkirche St. Veit wurden um 1100 gegründet. Die Kirche gehört damit zu den ältesten Kirchen des Vogtlandes. Das am Zusammenfluss von Weißer Elster und Weida im heutigen Ostthüringen befindliche Dorf lag am Rand einer slawischen Siedlungskammer um Gera. Darauf weist auch noch der Ortsname hin, der sich von Wendendorf - Windischendorf ableitet. Eine angebliche Gründung von 974, nach der 1974 das eintausendjährige Bestehen der Kirche St. Veit und somit auch der Beginn der Ortsgründung gefeiert wurde, ist nachweislich eine gelehrte Erfindung aus dem 16. Jahrhundert. Ebenso ist eine häufig behauptete Burg an dieser Stelle nicht nachweisbar.
1193 wurde unweit des Ortes das Kloster Mildenfurth durch die Vögte von Weida als Hauskloster gestiftet. Danach ging der ursprüngliche Ortsname Mildenfurth für Wünschendorf (1209: in slavica villa Mildenvorde) allmählich auf das Kloster über. Im Jahr 1238 stiftete Jutta, die Gemahlin Heinrichs IV., Vogt von Weida, mit dem Dominikanerinnenkloster in Cronschwitz ein weiteres Hauskloster für weibliche Familienangehörige und den niederen Adel. Bis heute blieb nur die Ruine der Kirche erhalten.
Während des Zweiten Weltkrieges mussten 15 Frauen und Männer aus der Sowjetunion in einer kriegswichtigen Flugmotorenreparatur-Fabrik Zwangsarbeit leisten.[2]
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
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Der derzeitige Bürgermeister ist Jens Auer.
Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl vom 27. Juni 2004 wie folgt zusammen:
Das Gemeindewappen, am Rathaus zu betrachten, zeigt eine Pelikangruppe in den Farben Weiß und Rot auf gelbem Grund.
Die Partnerstadt von Wünschendorf ist die Stadt Taunusstein im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die 1786 errichtete, schindelgedeckte Holzbrücke über die Weiße Elster (Veitsberg), die über 1000-jährige Kirche St. Veit, das 1193 von Vogt Heinrich II. von Weida gegründete Kloster Mildenfurth und die Klosterruine in Cronschwitz. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die mit Wasserkraft betriebenen Märchenspiele, weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt als Märchenwald, an dessen Eingang die Ausflugsgaststätte Märchenwaldbaude liegt. Der Märchenwald feierte im Jahr 2007 sein 80-jähriges Bestehen.
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