
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Harz | ||||
| Höhe: | 240 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 125,17 km² | ||||
| Einwohner: | 33.700 (31. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 269 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 38855 | ||||
| Vorwahl: | 03943 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | HZ | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 85 370
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| Stadtgliederung: | Stadt und 3 Ortsteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 38855 Wernigerode |
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| Webpräsenz: | |||||
| Oberbürgermeister: | Peter Gaffert (parteilos) | ||||
Wernigerode ist eine Stadt im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt). Nach Hermann Löns wird Wernigerode auch als die bunte Stadt am Harz bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt in ca. 250 m Höhe an der Nordostflanke des Harzes, am Fuße des Brockens, an den Bundesstraßen 6 und 244 und an der Eisenbahnlinie Halle (Saale)–Halberstadt–Vienenburg–Hannover.
Durch die Stadt fließt die Holtemme, in die unweit des Westerntores der Zillierbach mündet, der im unteren Bereich auch Flutrenne genannt wird. Ferner fließt nördlich der Stadt der Barrenbach durch mehrere Teiche und mündet im Ortsteil Minsleben in die Holtemme. Der historische Stadtkern besteht aus Altstadt und Neustadt. Zum Stadtgebiet zählen außerdem Hasserode, Nöschenrode, die Wohngebiete Stadtfeld, Burgbreite und Harzblick, sowie die Ortsteile Benzingerode, Minsleben und Silstedt.
Die West-Ost-Ausdehnung des Stadtgebiets mitsamt den eingemeindeten Ortsteilen beträgt 9,5 km, die Nord-Süd-Ausdehnung 6 km. Der höchste Punkt liegt bei 440 m ü. NN, und der tiefste bei 215 m ü. NN.
Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.
Wernigerode befindet sich im Übergangsklima der gemäßigten Klimazone[1]. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,5 Grad Celsius, die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 500 Millimeter.
Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 16,0 bis 18,3 Grad Celsius und die kältesten Dezember bis Februar mit 1,1 bis 2,1 Grad Celsius im Mittel.
Der meiste Niederschlag fällt im Juli, durchschnittlich 54 Millimeter, der geringste im Februar, mit 30 Millimeter im Mittel.
Das Klima, genauer die Niederschlagsmenge und Temperatur, wird durch den vom Mittelgebirge Harz verursachten Steigungsregen beeinflusst. Da die Stadt auf der Regenschattenseite (Lee-Seite) des Harzes liegt, kommt dort weniger Niederschlag an, als in ähnlichen klimatisch gemäßigten Regionen ohne einen "Schutz" durch ein Gebirge. Durch den dabei gelegentlich entstehenden Föhn kommt es außerdem zu einer Temperaturerhöhung.
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Wernigerode
Quelle: [2]
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Nach DIN 1055 ist Wernigerode in die Schneelastzone 3 einzuordnen.
Über die genaue Entstehung des Ortes gibt es keine schriftlichen Quellen. Nach neuesten Forschungen bestehen keine - wie durch Eduard Jacobs und Walther Grosse angenommen - ursprünglichen Beziehungen zum Kloster Corvey (Weser) und dem dortigen Abt Warin, sondern der Ortsname weist vielmehr auf eine geschützte Rodungssiedlung hin.
Erstes Siedlungsgebiet war der Klint, wo sich eine Niederungsburg befand, die sogenannte Schnakenburg. 1805 wurden die Reste dieser Burganlage abgebrochen, als Teil davon ist nur noch das Haus Gadenstedt (Oberpfarrkirchhof 12) aus dem Jahre 1582 erhalten. Zu Zeiten der ersten Siedlung befand sich auf der Anhöhe des Klints noch der harztypische Urwald, der erst gerodet werden musste, daher auch der Namensteil „-rode“.
Der Ort wurde 1121 erstmals urkundlich in Zusammenhang mit dem hier ansässig gewordenen Grafen Adalbert zu Haimar aus dem Gebiet nahe Hildesheim erwähnt, der sich fortan Graf von Wernigerode nannte. Am 17. April 1229 wurde der Siedlung das Stadtrecht nach dem Vorbild von Goslar verliehen. Im Jahre 2004 feierte Wernigerode das Jubiläum der Verleihung des Stadtrechts vor 775 Jahren.
Durch Zuzug neuer Bewohner aus den umliegenden Dörfern bildete sich im 13. Jahrhundert am nordöstlichen Rand der alten Stadt eine neue Siedlung - die spätere Neustadt, eine Ackerbürgerstadt, die von einer Umfassungsmauer umgeben war. Die Johanniskirche wurde als Pfarrkirche der Neustadt Wernigerode im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil gebaut.
Nach dem Aussterben der Grafen von Wernigerode in männlicher Linie 1429 wurde Wernigerode Sitz der Grafen zu Stolberg, die über Jahrhunderte hier die Oberherrschaft ausübten. Im Bauernkrieg 1525 wurden mehrere umliegende Klöster geplündert und teilweise zerstört, so insbesondere das Kloster Himmelpforten im heutigen Stadtteil Hasserode. Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg und Zerstörungen durch Brände brachten großes Leid über die hier ansässige Bevölkerung.
1714 musste Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode in einem Rezess die Oberhoheit Brandenburg-Preußens über die Grafschaft Wernigerode anerkennen.
Von 1807 bis 1813 war Wernigerode in den Stadtkanton Wernigerode des Königreich Westphalen integriert, bevor die Stadt dem neugebildeten preußischen Landkreis Osterwieck der preußischen Provinz Sachsen zugeordnet wurde. Erst nach Einspruch des Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode wurde Wernigerode 1825 wieder Sitz eines eigenen Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Magdeburg.
Am 29. März 1847 fiel ein Teil der Stadt, vor allem das Heideviertel, einem großen Brand zum Opfer.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Wernigerode neben dem Tourismus die industrielle Entwicklung (u. a. Maschinen- und Werkzeugbau, Elektromotoren, Pharmazeutische Produkte, Schokolade, Schreibwaren, Baustoffe) ein, die zu einem wesentlichen Aufschwung der Stadt als Tourismuszentrum und Wirtschaftsstandort führten.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden in den Rautalwerken GmbH (auch Wernigwerke AG genannt), die 1938 zu einer modernen Leichtmetallgießerei ausgebaut worden waren, Zulieferteile für die Rüstungsindustrie gefertigt, vornehmlich durch Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Diese lebten in einem Barackenlager am Ziegenberg. 1942 wurde ein weiteres Barackenlager am Veckenstedter Weg 23 errichtet, das 1943 zu einem Außenlager (Tarnbezeichnung "Richard") des KZ Buchenwald umfunktioniert wurde. Von anfänglich 95 Häftlingen steigerte sich die Belegung bis auf 800 Personen, die vor allem beim Bau von Luftschutzstollen am Galgenberg eingesetzt wurden. Die Häftlinge vom Veckenstedter Weg wurden im Dezember 1944 in das Lager "Steinerne Renne" verlegt, das im Stadtteil Hasserode als Außenstelle der Wernig-Werke genutzt wurde. Hier führten sie die Produktion von Zulieferteilen für Raketen fort, die zuvor von 200 Zwangsarbeitern geleistet worden war. Die 500 Häftlinge wurden kurz vor Eintreffen der US-Truppen in Richtung KZ Theresienstadt in Marsch gesetzt, wo nur noch 57 lebend ankamen.
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(laut amtlichem Endergebnis der Wahl zum Stadtrat von Wernigerode am 13. Juni 2004; Wahlbeteiligung: 40,6%)
siehe auch Wappen von Wernigerode
Blasonierung: „In Silber eine rote Burg mit gezinnter Mauer, einem höheren zweifenstrigen Mittelturm mit Spitzdach und Knauf zwischen zwei einfenstrigen gezinnten Türmen, im kleeblattförmigen Tor mit aufgezogenem Fallgatter eine rote Forelle.“[3]
Die älteste erhaltene Darstellung des Wappens der Stadt Wernigerode befindet sich auf einem Siegel an einer Urkunde von 1309. Die Farbgebung (Rot auf Silber bzw. Weiß) taucht im 16. Jahrhundert auf. Das Fallgatter im oberen Dreipassbogen erscheint erstmalig in einem Stadtsiegel von 1610.
Die Wappensymbolik ist wie bei allen Wappen heraldisch zu interpretieren. Die Burg ist nicht das Abbild des Schlosses, sondern versinnbildlicht die Wehrhaftigkeit der Stadt. Die heute im Wappen geführte Forelle ist einem der von den Grafen von Wernigerode geführten Wappen entlehnt, das zwei Fische zeigt.
Wernigerode pflegt Partnerschaften mit [4]:
Wernigerode hat sehr viele touristische Attraktionen (siehe unten → "Bauwerke"). Der Stadtkern besteht zum großen Teil aus niedersächsischen Fachwerkhäusern. Das neugotische Wernigeröder Schloss thront markant über der Stadt und ist schon aus der Ferne gut zu erkennen. Auch die Umgebung von Wernigerode ist äußerst reizvoll. Hier startet die Harzer Schmalspurbahn, die über Schierke zum Brocken sowie quer über den Harz nach Nordhausen in Thüringen fährt. Bis Oktober 2006 fand in Wernigerode die 2. Landesgartenschau Sachsen-Anhalts statt.
Jährlich werden im Innenhof des Wernigeröder Schlosses die "Schloßfestspiele" veranstaltet. Sie sind eine Veranstaltung des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode. Höhepunkte sind die Aufführungen berühmter Opern bzw. Operetten wie Die Zauberflöte, Falstaff oder Zar und Zimmermann.
Das "Harzer Kultur- und Kongresszentrum", besser bekannt unter der Bezeichnung "KiK" (für: "Kultur im Kongresszentrum"), ist mit einem großen Saal (600 Sitzplätze) sowie mehreren Konferenzräumen im "Ramada-Treff Hotel Wernigerode" ein Komplex von Räumlichkeiten für Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art.
Die "Remise" des Kunst- und Kulturvereins Wernigerode ist geschaffen für Konzerte im kleinen Rahmen, Lesungen sowie besondere Arten von Aufführungen.
Der Wildpark Christianental: Am Rande von Wernigerode (Nöschenrode) befindet er sich unterhalb des Schlosses. Ein idealer Ort zur Erholung und für Kinder wie Erwachsene sehenswert.
Seit 2005 gibt es den "Hasseröder Ferienpark", ein kommerzielles Ausflugs- und Urlaubsziel mit Spaßbad und weiteren Freizeitangeboten.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der sogenannte Planetenweg.[5] Er veranschaulicht unser Planetensystem auf eine leicht verständliche Weise: die Abstände zur Sonne sind im Maßstab 1:1 Milliarde dargestellt. Der Rundgang endet am Harzplanetarium, das perfekte Ziel für alle an Astronomie Interessierten.
Wernigerode hat vor allem auf chorischem Gebiet überregionale Ausstrahlung und wird nicht zuletzt auch wegen der Vielzahl und Vielfalt an Chören als "Chorstadt" bezeichnet. Hier befindet sich das Landesgymnasium für Musik mit vier Chören, so dem international renommierten Rundfunk-Jugendchor Wernigerode, 1951 von Friedrich Krell gegründet und bis 1996 geleitet - künstlerischer Leiter des Chores ist nach Peter Habermann seit Sommer 2004 Helko Siede († März 2008) gewesen. In Wernigerode entstanden 1971 die ersten Spezialklassen für Musikerziehung, ein Pilotprojekt mit bildungspolitischen Weichenstellungen bis in die heutige Zeit. Neben zwei Kinderchören ist der Mädchenchor Wernigerode unter der Leitung von Bertram Zwerschke ein sehr bekanntes Ensemble. Aus ehemaligen Chormitgliedern des Rundfunk-Jugendchores entstand im April 2003 unter Leitung von Peter Habermann der Kammerchor Wernigerode, der u.a. 2007 den Grand Prix der Chöre beim ZDF gewann.
Seit 1999 findet alle zwei Jahre ein „Internationales Johannes-Brahms-Chorfestival & Wettbewerb“ mit einem internationalen Chorleiterseminar unter Federführung des Fördervereines Interkultur statt. Die Stadt veranstaltet mit diesem im Wechsel zweijährig ein Harzchorfest.
Ferner sind mehrere Laien- sowie Schulchöre und Ensembles aktiv, so die „Wernigeröder Singakademie“, der „Frauenchor Wernigerode“, der „Männerchor Wernigerode von 1848“, der „Männergesangverein Hasserode 1865“, der „Kinderchor Wernigerode“ am Landesmusikgymnasium, die Vokalgruppe „Ars Vivendi", der Chor des Gymnasiums Stadtfeld, weiterhin die Chöre des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums mit erfolgreicher Teilnahme an nationalen Chorwettbewerben.
Das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter Leitung von Christian Fitzner ist eines der wenigen noch existierenden kleinstädtischen Orchester mit überregionaler Bedeutung. Ein regelmäßiger kultureller Höhepunkt sind dabei die „Wernigeröder Schlossfestspiele“.
Überregional bekannt ist ebenfalls die Trommlergruppe "Baraban", welche unter anderem regelmäßig das Johannes-Brahms-Chorfestival mit eröffnet.
Weiterhin unterhalten die Kreismusikschule "Andreas Werckmeister", eine Yamaha-Musikschule mit verschiedenen Standorten sowie die "Musikscheune" mehrere Ensembles unterschiedlichster Couleur.
Allgemein ist es möglich, in Wernigerode fast alle gängigen Sportarten zu betreiben, sei es Ball-, Kampf- oder Denksport. Aus Wernigerode kommt das Unihockey-Bundesligateam „Red Devils Wernigerode“. Im Zwölfmorgental existieren mehrere Skisprungschanzen sowie ein Skilift. Jeweils am letzten Samstag im April findet die „Harzquerung“ statt, ein Ultramarathon über den Harz mit Start in Wernigerode und Ziel in Nordhausen. Ein bekannter Fußballverein ist der FC Einheit Wernigerode. Auch das American Footballteam „Mountain Tigers“, welches in der Regionalliga spielt, ist hier angesiedelt.
Der Ortsteil Hasserode war der ursprüngliche Sitz der Hasseröder Bierbrauerei, die 1990 in den Besitz der Gilde-Brauerei Hannover übergegangen ist und mittlerweile zur belgischen-brasilianischen Brauereigruppe InBev Deutschland Holding GmbH gehört. 1995 wurde sie im Gewerbepark Nord-West als ein hochmodernes neues Unternehmen errichtet. Das „Hasseröder“ ist heute ein weltweit beworbenes Bier, Marktführer in Ostdeutschland und viertgrößter Produzent von Premium-Pils in ganz Deutschland.
Wernigerode ist Sitz der Harzer Schmalspurbahnen.
Wernigerode als Standort traditionsreicher Schokoladenfabriken ist heute Sitz der Wergona GmbH, welche die Nachfolgerin des VEB Argenta Wernigerode ist. Als Hersteller von Maschinen für die Schokoindustie hat die Chocotech GmbH in Wernigerode ihren Standort. Die Schneider GmbH produziert Schreibgeräte (in der DDR wurde der Heiko Füllhalter hier produziert). Wernigerode war Sitz des Reiswunderwerks.
Auch wirtschaftlich ist die Stadt stark durch den Tourismus geprägt (Schloss Wernigerode, Schmalspurbahnen, Gastronomie, Nationalpark).
Weitere Industrieunternehmen gehören vorrangig der Metall- und Elektroindustrie an, darunter Automobilzulieferer. Hinzu kommen Pharmaunternehmen und Lebensmittelindustrie.
Die nächstgelegene Autobahn ist die Bundesautobahn 395 (Braunschweig–Vienenburg). Die neue Bundesstraße 6n führt direkt nach Wernigerode und schließt den Gewerbepark Nord-West (AS WR-Nord) und das Gewerbegebiet Stadtfeld (AS WR-Zentrum) unmittelbar an.
Wernigerode ist Eisenbahnstation der Bahnstrecke Halberstadt–Vienenburg, auf der im Zweistundentakt der sogenannte Harzexpress Hannover–Halle fährt. Zum Fahrplanwechsel 2005 übernahm die Connex-Gruppe mit ihrem Harz-Elbe-Express (kurz: HEX) die Verbindung Halle (Saale)–Halberstadt–Vienenburg, die bisher von der Deutschen Bahn als Regionalbahn geführt wurde. Ebenso ist Wernigerode Endstation der Harzer Schmalspurbahnen. Hier beginnen Züge der Harzquerbahn und der Brockenbahn, die als dampflokbespannte Schmalspurzüge mehrmals täglich bis auf den Brocken fahren.
Wernigerode zeichnet sich zudem durch ein gut ausgeprägtes Nahverkehrsnetz aus. Es gibt insgesamt vier Stadtlinien und zusätzlich eine sogenannte Nachtlinie, die ab 19:00 Uhr bis ca. 00:00 Uhr die größten Stadtteile anfährt. Zentraler Umsteigepunkt ist neben dem Hauptbahnhof die Haltestelle Rendezvous, die sich direkt im Stadtzentrum befindet und an der sich die Linien wochentags alle 15 Minuten (an Wochenenden / Feiertagen alle 30 Minuten) treffen. Die 4 Stadtlinien:
Linie 1: Hasserode - Rendezvous - Hauptbahnhof - Harzblick (und umgekehrt)
Linie 2: Nöschenrode - Rendezvous - Stadtfeld - Rendezvous - Nöschenrode
Linie 3: Eisenberg - Rendezvous - Burgbreite - Rendezvous - Harzklinikum - Eisenberg
Linie 4: Hasserode - Harzblick - Hauptbahnhof - Rendezvous - Burgbreite - Stadtfeld - Rendezvous - Hauptbahnhof - Harzblick - Hasserode
Wernigerodes Medienlandschaft ist recht ausgeprägt. Die Volksstimme unterhält in Wernigerode eine Lokalredaktion. Des Weiteren wird in der Stadt die "Neue Wernigeröder Zeitung" publiziert, die sich mit Harz- und Stadtgeschichte sowie dem aktuellen Geschehen befasst. Neben den Printmedien gibt es in Wernigerode seit 1998 einen Offenen Kanal. In dem jeder interessierte Bürger seine Beiträge senden kann. Der Offene Kanal ist mit seinen Nutzern bei Stadtfesten, dem Brahms Chorfestival oder den Schloßfestspielen aktiv dabei.
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