| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Sachsen | ||
| Regierungsbezirk: | Dresden | ||
| Landkreis: | Riesa-Großenhain | ||
| Höhe: | 98 m ü. NN | ||
| Fläche: | 81,49 km² | ||
| Einwohner: | 6405 (31. Aug. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 01619 | ||
| Vorwahl: | 03525 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | RG | ||
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 85 420
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| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 36 a 01619 Zeithain |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Hannes Berger (FDP) | ||
Zeithain ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Zentrum des Landkreises Riesa-Großenhain im Freistaat Sachsen bei Strehla und Riesa.
Inhaltsverzeichnis |
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Bobersen, Cottewitz, Gohlis, Jacobsthal, Kreinitz, Lorenzkirch, Moritz, Neudorf, Promnitz, Röderau, Zeithain und Zschepa.
Die Gemeinde liegt am Rande der Elbaue am Übergang zur Großenhainer Pflege. Die Nachbarstädte sind die Kreisstadt Großenhain (14 km), Gröditz (12 km) und Riesa (5 km). Die Gemeinde liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen B 169 und B 98. Die Bahnstrecken Chemnitz - Berlin und Riesa - Falkenberg verlaufen durch das Gemeindegebiet. Für den Personenverkehr steht der Haltepunkt Zeithain zur Verfügung. Hinzu kommen die 7 Regionalbuslinien:
R437 Riesa-Jacobsthal-Mühlberg
R439 Riesa-Zeithain-Gröditz
R440 Riesa-Zeithain-Wülknitz-Gröditz
R441 Riesa-Zeithain-Nünchritz
R442 Strehla-Riesa-Zeithain-Nünchritz-Roda
R450 Riesa-Nünchritz-Grossenhain
R451 Riesa-Zeithain-Wildenhain-Grossenhain
Die Ortsteile Röderau-Bobersen, Lorenzkirch, Zschepa, Gohlis und Kreinitz wurden in den letzten Jahren zweimal durch das Elbehochwasser schwer betroffen.
1730 veranstaltete August der Starke das „Lustlager von Zeithain“, eine gigantische Militärparade, bei der Tausende von hölzernen Tellern in die Elbe geworfen wurden (Gustav Nieritz schrieb darüber eine Erzählung) und ein großes Stollenmesser zum Schneiden von Christstollen zum Einsatz kam. Beim Dorf Streumen wurde ein Opernhaus erbaut.
Vor und im 2. Weltkrieg gab es den Truppenübungsplatz und die Heeresmunitionsanstalt in Zeithain. Ab Mitte 1941 wurde in Zeithain das Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlager Stalag 304 (IV H) Zeithain als ein Zweiglager des Stalag IV B Mühlberg von der Wehrmacht betrieben. Es kamen zu Tausenden von Toten unter den überwiegend sowjetischen Gefangenen. Nach dem 8. September 1943 trafen mehrere Transporte mit italienischen Kriegsgefangenen aus Armeelazaretten ein, sie wurden als Italienische Militärinternierte (IMI) bezeichnet. Die ab 1984 errichtete Gedenkstätte erinnerte als erste in Deutschland nur an sowjetische Kriegsgefangene.
Durch die Eingemeindungen existieren eine Vielzahl an Vereinen die zur Gemeinde Zeithain gehören so die SG Kreinitz, die SV Königsblau Gohlis, die SV Röderau-Bobersen und die SV Sachsen Zeithain.
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