Zusmarshausen


Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Zusmarshausen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Zusmarshausen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 23′ N, 10° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Höhe: 466 m ü. NN
Fläche: 68,72 km²
Einwohner: 6254 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86441
Vorwahl: 08291
Kfz-Kennzeichen: A
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 223
Marktgliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Marktverwaltung: Schulstr. 2
86441 Zusmarshausen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Albert Lettinger (FWV)

Zusmarshausen ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Augsburg mit Autobahnanschlussstelle an der Bundesautobahn A 8.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Zusmarshausen liegt an der Zusam, kurz vor der Mündung der Roth und westlich des Rothsees. Die B 10 führt durch den Ort. Augsburg liegt 23 km östlich davon.

Gliederung

Zum Markt Zusmarshausen gehören die Orte:

  • Gabelbach,
  • Gabalbachergreut,
  • Steinekirch,
  • Streitheim,
  • Vallried
    • mit Thomas-Morus-Siedelung
    • und Kleinried
  • Wörleschwang,
  • Wollbach und
  • Zusmarshausen
    • mit Friedensdorf

Geschichte

Die Entstehung des Ortes vermutet man im 7. oder 8. Jahrhundert. Zusmarshausen wurde urkundlich erstmals durch König Arnulf im Jahr 892 erwähnt. 1295 wurde die Gemeinde zum Markt erhoben. Im Jahr 1684 erhielt der Ort eine Poststation an der Straße Paris - Wien.

Mit der Schlacht bei Zusmarshausen fand am 17. Mai 1648 das letzte größere Gefecht des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) statt. Heute erinnert das Logo der ortsansässigen Brauerei, ein Fahnenschwinger aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, sowie die Biersortenbezeichnung "Schwedenpils" an die Bedeutung der damaligen Ereignisse für den Ort.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort vom Hochstift Augsburg zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Politik

Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder (Stand Kommunalwahl 2002):

  • CSU: 8 Sitze
  • Freie Wählervereinigung: 7 Sitze
  • SPD/Aktives Bürgerforum: 4 Sitze
  • Wollbacher Wählerliste: 1 Sitz

Albert Lettinger (FWV) ist seit 1996 Bürgermeister von Zusmarshausen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Ruine der hochmittelalterlichen Burg Wolfsberg aus dem 10. Jahrhundert findet man oberhalb des Ortsteils Steinekirch. Auf dem Antoniberg findet sich eine Burgruine. Ihr Ursprung ist Gegenstand vieler archäologischer Spekulationen.

Unter dem gemeinsamen Dach von ZusKultur werden in Zusmarshausen Kulturveranstaltungen organisiert.[1]

Schulen

Der Schulverband Zusmarshausen besteht aus den Grundschulen in Altenmünster, Horgau und Zusmarshausen, deren Schüler dann auf eines der Gymnasien in der Umgebung, die Realschule Zusmarshausen oder die Hauptschule Zusmarshausen (mit Mittlere-Reife-Zug-Angebot) wechseln.

Einzelnachweise

  1. ZusKultur

Weblinks

Webseiten der einzelnen Orte


! __







Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History